Was muss ich bei der Pizza-Zubereitung für den Minibackofen (Pizzaofen) beachten?

Pizzaliebhaber möchten natürlich auch zu Hause nicht auf den Genuss einer leckeren, knusprigen Pizza verzichten. Leider fehlen meist der Platz und das Geld für einen großen Pizzaofen wie beim Italiener. Aufgepasst, hier kommt die Lösung! Egal ob für Familien oder Singles: Es gibt spezielle Minibacköfen, gebaut für die Zubereitung von Pizzen. Zu allererst stellt sich jedoch die Frage: Worauf muss ich vor dem Kauf dieser kleinen Pizzaöfen aufpassen?

Pizzaofen – Es kommt auf die Größe an!

selbstgemachte Pizza aus dem PizzaofenOb selbstgemachte Pizza oder Tiefkühlpizza, der Minibackofen muss groß genug sein. Eine durchschnittliche Pizza hat einen Durchmesser von 28 bis 30 cm. Der Pizzabackofen sollte also mindestens um 2 cm mehr Platz bieten, damit die Pizza nicht an den Seitenwänden ansteht. Hersteller geben den Garraum jedoch oft in Litern an. Wie breit und tief ist der Garraum also wirklich? Um das herauszufinden, empfiehlt es sich den Verkäufer zu kontaktieren oder selbst zu messen.

Minibackofen, Pizzamaker oder doch eine Terrakottakuppel

Manche Pizzaöfen für zu Hause sehen aus und funktionieren wie reguläre Minibacköfen. Oft haben herkömmliche Minibacköfen sogar eine Pizza-Backfunktion. Der Vorteil dieser kleinen Backöfen ist, dass sie vielseitig einsetzbar sind. Daneben gibt es noch den sogenannten Pizzamaker. Ein Pizzamaker ist ein kleiner Backofen mit einem Kuppelgrill. Dieser Backofen ist meist speziell nur für Pizzen. Durch die Kuppelform wird die Pizza schön knusprig und schmeckt wie beim Italiener.

Dann gibt es noch Pizzaöfen mit einer Terrakottakuppel und mehreren kleinen Einschüben. Dadurch können viele kleine Pizzen hergestellt werden. Dieser Pizzaofen ist von der Vorgehensweise mit einem Raclette vergleichbar. Das Gerät kann direkt auf dem Tisch benutzt werden. Mit kleinen Pizzahebern kann dann jeder seine individuelle Mini-Pizza backen und essen. So steht einem netten Zusammensitzen mit Freunden oder der Familie nichts mehr im Wege!

Das nötige Zubehör für den Mini-Pizzaofen

Was bei einem Mini-Pizzaofen dabei ist, ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Beachtet werden sollte vor allem, dass ein passendes Pizzagitter und ein Pizzablech vorhanden sind. Pizzaheber und Teigausstecher können sich ebenfalls als sehr nützlich erweisen. Eine besondere Zusatzausstattung ist der sogenannte Pizzastein. Durch diesen Pizzastein bekommt die Pizza den typischen Steinofen-Geschmack.

Allerdings erhöht der Pizzastein, je nach Dicke, die Zeit zum Vorheizen. Zur Zeitüberwachung ist meist ein Timer in Minibacköfen inkludiert. Dieser ist besonders für Anfänger im Pizzabacken von Vorteil.

Gründe für die Pizza-Zubereitung in kleinen Pizzaöfen

  • Temperatur – Der Grund, warum Pizza im herkömmlichen Backofen nicht so knusprig wird, ist die Temperatur. Ein Mini-Pizzaofen wird bis zu 450°C heiß, während ein „großer“ Backofen meist nur 240°C schafft.
  • Vorheizen – Auch hier spielt die Größe wieder eine Rolle. Der Minibackofen ist so kompakt, dass zum Vorheizen nur wenige Minuten gebraucht werden. Teilweise funktionieren diese Backöfen ganz ohne Vorheizen. Auf eine leckere Pizza muss also nicht lange gewartet werden!
  • Energieeffizienz – Durch die hohe Temperatur und die Größe des Mini-Ofens ist die Pizza zudem schneller fertig. Die Garzeit beträgt zwischen 4 und 5 Minuten. Der Minibackofen verbraucht dadurch weniger Energie. Der Energieverbrauch ist jedoch vom einzelnen Gerät abhängig.
  • Reinigung – Wer schon einmal einen herkömmlichen Ofen geputzt hat weiß, das ist harte Arbeit. Der Mini-Pizzaofen hat nicht nur weniger Fläche, sondern ist auch einfacher zu putzen. Putzmittel sollten mit etwas Abstand aufgetragen werden. Ist ein Pizzastein inkludiert, sollten keine scharfen Putzmittel benutzt werden. Der Pizzastein kann einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Nur so wird die Qualität der Pizza aufrecht gehalten.

Wie mache ich die perfekte Pizza im Minibackofen?

Bevor der Minibackofen gestartet wird, sollte alles vorbereitet werden. Handelt es sich um eine selbstgemachte Pizza, ist der erste Schritt der Pizzateig. Hier ein passendes Rezept dazu.

Pizzarezept zum NachmachenGrundrezept Pizzateig (für 4 Portionen)

500 g Mehl, 300 ml Wasser, 2 TL Salz, 5 g Frischhefe

Für die Sauce: 1 Dose Tomate, Salz, Pfeffer, Zucker, Basilikum, Oregano

Nachdem der Teig geformt und ausgerollt ist, kommt der nächste Schritt: Der Belag. Die home-made Pizza wird mit den jeweiligen Lieblingszutaten belegt. Natürlich kann auch die Tiefkühlpizza mit Pesto, Käse, einem Spiegelei oder dergleichen verfeinert werden. Während den Vorbereitungen oder auch danach, soll der kleine Pizzaofen vorgeheizt beziehungsweise aufgeschaltet werden. Je nach Gerät und Bedienungsanleitung soll eine bestimmte Temperatur mit Umluft oder Ober- und Unterhitze erreicht werden. Wie bereits besprochen, geht das ganz schnell.

Die Pizza wird dann auf das mit Backpapier ausgelegte Pizzablech, Pizzagitter oder auf den Pizzastein gelegt. Nach 4 bis 5 Minuten ist die Pizza knusprig gebacken. Zum Schluss kann die Pizza mit einem Pizzaheber aus dem kleinen Pizzaofen gehoben und verköstigt werden. Nach dem Auskühlen ist der Pizzaofen bereit für die Reinigung.

Fazit – Was muss ich bei der Pizza-Zubereitung für den Minibackofen (Pizzaofen) beachten?

Egal ob Minibackofen, Pizzamaker oder Terrakottakuppel, diese kleinen Pizzaöfen sind perfekt geeignet für die Zubereitung von Pizza. Sie sind schneller und energieeffizienter als herkömmliche Backöfen, die Pizza ist knuspriger und die Mini-Öfen sind einfacher zu reinigen. Achte auf die Größe und das jeweilige Zubehör und schon geht es los! Guten Appetit!